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Ein kurzer Überblick über die indonesischen Religionen

In Indonesien herrscht Religionsfreiheit. Jedoch erkennt der Staat auf Grundlage seiner Verfassung nur solche Religionen offiziell an, die an einen einzigen Gott glauben. Fünf Religionen sind anerkannt, nämlich Islam, Buddhismus, Katholizismus, Protestantismus und Hinduismus. An christlichen und islamischen Feiertagen haben die Behörden in der ganzen Republik geschlossen, auf Inseln mit überwiegend anderen Religionszugehörigkeiten auch an deren Feiertagen. Sobald in einer Gemeinde mehr als 15 Familien einer dieser Religionen angehören, haben sie das Recht, ein Gotteshaus zu errichten, falls sie das dazu nötige Geld aufbringen können.

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Der balinesische Hinduismus

Bali ist von einer enorm großen Anzahl von Tempeln übersät. Sie sind in Reisfeldern, auf Märkten, in Höhlen, in Meeresbuchten, auf Felsen entlang der Küste, an Seen, auf entlegenen Bergspitzen, an Wegrändern usw. zu finden. Täglich werden den Göttern vor den Toren der Tempel Opfer in Form von frischen Blumen, Früchten, Reis und aus Reisstroh geflochtenen kleinen Figuren dargebracht.
Offizielle Angaben nennen rund 20.000 registrierte sakrale Bauten auf Bali, was einer Dichte von vier heiligen Schreinen pro Quadratkilometer entspricht. In dieser Zahl sind aber die sogenannten Familientempel noch nicht enthalten. Auf Bali heißt das Wort für Tempel pura. Balinesische Tempel sind keine Relikte einer vergangenen Epoche, sondern vielmehr lebendige Stätten der Verehrung und des Gebets.

In seiner heute praktizierten Form ist der Hinduismus für die meisten Balinesen Motor und Straße zugleich, bestimmt er das Leben vom Morgen zum Abend, von Geburt über Tod zu Wiedergeburt. Ein vom morgendlichen Opferritual bis zum abendlichen Einschlafen religiösen Regeln unterworfenes Leben mag uns Europäern heutzutage fremd oder gar bizarr erscheinen, doch für den Balinesen stellt es weder Zwang noch Schranke dar. Ähnlich wie sich bei uns vor 500 Jahren die Belange des Alltags nahtlos in das Christentum eingefügten, ist es ihnen Rückhalt und Stütze in einer sich wandelnden Welt. Mit Sicherheit auch ein Grund, warum die Balinesen sich auch in modernen Zeiten ihre Traditionen und ihre Identität bewahrt haben.

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Die wichtigsten religiösen Feste auf Bali

Tempelfeste - ja, selten ist der Tag, an dem nicht irgendwo auf der Insel Odalan, das jährlich wiederkehrende Fest am Weihetag eines jeden Tempels, gefeiert wird. Plötzlich erwacht der die meiste Zeit des Jahres eher verlassen daliegende Tempel zu neuem Leben. Das ganze Dorf ist auf den Beinen, um den Tempel, die Straßen und die Gemeinschaftsgebäude prächtig zu schmücken. Man hört Gamelanklänge und sieht Tanzaufführungen, die Kinder (und nicht nur die) lassen sich vom Wayang Kulit, dem traditionellen Schattenspieltheater verzaubern.

Viele Geschäfte und Marktstände bleiben geschlossen, denn jeder, der die Möglichkeit hat, nimmt sich für diese besonderen Tage frei. Alle sind aufgeregt, denn man erwartet die Ankunft der Götter. Sie, die an jedem Odalan von ihrem Sitz auf dem Agung herabsteigen um mit dem ganzen Dorf zu feiern, will man gebührend empfangen. Dann ist es soweit und alle ziehen in prächtiger Prozession, begleitet von Gamelanmusik, die Frauen kunstvoll zusammengestellte Opfertürme auf dem Kopf balancierend, zum Tempel. Dort angekommen beginnt erst das eigentliche Fest, die Opfergaben werden von den Priestern geweiht und an den Sitzen der Götter vorbeigeführt ...

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